Friedhof Krems

Der Friedhof Krems liegt verkehrsgünstig im Ostteil der Stadt. Als größter der vier Anlagen ist er auch Sitz der Bestattung und der Friedhofsverwaltung.

Derzeit beherbergt die Anlage über 4400 Grabstätten mit rund 16.000 Verstorbenen.

Architektonisch bemerkenswert sind die unter Denkmalschutz stehende Aufbahrungshalle und die gleichfalls denkmalgeschützte Friedhofskapelle.

Standort

Standort am Stadtplan

Geschichte

1859

Am 16. Oktober wurde der Kremser Friedhof an der Wiener Straße von Dompropst Kuchelbacher aus St. Pölten eingeweiht.

1864

erste Erweiterung

1908

Einweihung der Friedhofskapelle durch Bischof Dr. Rößler. Die im Nordwesten liegende Kapelle wurde durch Baumeister Josef Utz und Architekt Gustav Bamberger errichtet. Der Bau wurde durch großzügige Spenden wohlhabender Kremser Bürger zu Ehren des 60-jährigen Priesteramtes von Dr. Anton Kerschbaumer (1823 - 1909) finanziert.

1923

zweite Erweiterung

1926

Errichtung der Friedhofsbesorgerwohnung

1928

Errichtung der Aufbahrungshalle, Einweihung am 31. Oktober 1929 durch Probst Pfarrer Schrimpf

1947

Errichtung 1. Urnenwand

1976

Errichtung 2. Urnenwand

1985

Errichtung 3. Urnenwand

1984-1994

Aufbahrungshalle wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Die Trauerfeierlichkeiten fanden in dieser Zeit in der Friedhofskapelle statt. Vor Jahresbeginn 1994 wurden die Sanierungsarbeiten abgeschlossen und die restaurierte Halle für die Aufbahrungen feierlich ihrer Bestimmung übergeben.

1995

dritte Erweiterung (Westteil bis zum Bründlgraben)

1996

Umbau der ehemaligen Friedhofsbesorgerwohnung im Gebäude der Aufbahrungshalle zu modernen Büroräumen. Hier befinden sich die Friedhofsverwaltung und die Bestattung Krems.

2010

Eröffnung Kremser Trauergarten

Ehrengräber

Auf dem Kremser Friedhof befinden sich ca. 50 Ehrengräber wie zum Beispiel:

Prof. Dr. Harald Kühnel (verst. 24.8.1995)

Leiter des Kulturamtes, Gründer des Institutes für Realienkunde des Mittelalters der Akademie der Wissenschaften in Krems
Lage: Westseite Friedhofskapelle

Opfer des 2. Weltkrieges

Lage: Gruppe 5 (1. Tor, gegenüber Gärtnerei Grünwald)

Rote Armee

Lage: Gruppe 22/18